20.03.2026

Praxisbeispiel aus der Konstruktion: Über 30% kürzere Fertigungszeit durch intelligentes Co-Engineering!

Die CAD-Visualisierung zeigt die optimierte Blechbaugruppe, welche gemeinsam mit dem Kunden durch die Engineering-Abteilung der Wirth AG überarbeitet wurde.

Die ursprüngliche Konstruktion verursachte einen aussergewöhnlich hohen Schweissaufwand sowie starken thermischen Verzug durch die intensive Wärmeeinbringung.

Ausgangslage

Ein Kunde aus dem Maschinenbau setzte auf eine Konstruktion mit sehr hohem Schweissanteil. Die komplexe Baugruppe erforderte lange Schweissnähte und umfangreiche manuelle Nachbearbeitung.

Die Folgen:

  • hoher Fertigungsaufwand

  • thermischer Verzug durch Wärmeeinwirkung

  • zusätzliche Richtarbeiten

  • eingeschränkte Prozesssicherheit

  • schwankende Bauteilpräzision

Allein die Schweissarbeiten beanspruchten rund 365 Minuten Schweisszeit pro Bauteil. Zusätzlich entstanden erhebliche Aufwände für Richten und Korrekturen.

Engineering-Ansatz der WIRTH AG

Die Engineering-Spezialisten der Wirth AG analysierten die bestehende Konstruktion und entwickelten ein neues Fertigungskonzept mit Fokus auf:

✅ Reduktion der Wärmeeinbringung
✅ höhere geometrische Stabilität
✅ effizientere Fertigungsabläufe
✅ reproduzierbare Qualität

Die zentrale Optimierung bestand darin, die Konstruktion so anzupassen, dass ein Teil der bisherigen Schweissverbindungen durch industrielle Klebetechnik ersetzt werden konnte.

 

Die Optimierung

Vorher

  • 365 Minuten Schweissarbeit

  • hoher thermischer Verzug

  • erhebliche Richtarbeiten

  • hohe Prozessinstabilität

Nachher

  • 140 Minuten Schweissarbeit

  • 90 Minuten Klebeprozess

  • deutlich geringerer Verzug

  • stabilerer Fertigungsprozess

Das Ergebnis ist eine über 30% kürzere Fertigungszeit durch die konstruktive Optimierung. Dank intelligentem Engineering konnte die Gesamtbearbeitungszeit massiv reduziert werden.

Mehrwert für den Endkunden:

✅ Höhere Prozesssicherheit, da weniger Spannung und Verzug im Bauteil
✅ Präzisere Baugruppe: Die neue Konstruktion führte zu höherer Genauigkeit und besserer Reproduzierbarkeit
 

Fazit

Dieses Projekt zeigt exemplarisch, welchen Einfluss intelligentes Co-Engineering auf Wirtschaftlichkeit und Qualität haben kann.

Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Konstruktion und Fertigung entwickelte die Wirth AG nicht nur eine effizientere Baugruppe, sondern erhöhte gleichzeitig die Prozessstabilität und die Präzision des Endprodukts nachhaltig.